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Wanderung zum Hetzdorfer Viadukt

Aus Falkenau Wiki

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Der Weg zum Hetzdorfer Viadukt auf der ehemaligen Bahntrasse ist ein besonders schöner Wanderweg. Er ist im Ort nur durch Schilder des Brückenvereins ausgewiesen, in der oben angegebenen Wanderkarte ist er nicht markiert. Um Spuren der ehemaligen Eisenbahnstrecke zu entdecken, muss man schon sehr genau hinschauen.

Startpunkt ist der Bahnhof Falkenau Sachsen Süd. Von dort erreicht man unkompliziert links oder rechts der Bahngleise Richtung Dresden an der Unterführung der Eisenbahnlinie die Straße Am Südrand. Vorbei an einem Gehöft führt der Weg leicht ansteigend zum alten Bahndamm hinauf. Gegenüber erblickt man ein ehemaliges Bahnwärterhaus[1], das zu Wohnzwecken umgebaut worden ist.

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In Gehrichtung rechts entdeckt der aufmerksame Wanderer nach wenigen Metern den verwitterten Kilometerstein 64. Die Kilometrierung beginnt in Dresden.

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Danach wird eine alte Steinbogenbrücke sichtbar, die der Erreichbarkeit der rechts der Bahn liegenden Felder dient, die durch die Bahnlinie vom linksseitigen Gelände getrennt worden sind.[2]

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Gleich nach der Brücke fällt links eine kleine gemauerte Stützwand auf. Dort befand sich ursprünglich der Streckenfernsprecher in einer Blechbude, mit dem sich der Triebfahrzeugführer bei Signalstörungen o.ä. mit dem Fahrdienstleiter im Bahnhof Falkenau verständigen konnte.

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Der Weg verläuft in einer großen Linkskurve weiter zum Hetzdorfer Viadukt. Besonders in der laublosen Jahreszeit wird der Blick frei auf den neuen Hetzdorfer Viadukt/Neubaustrecke. Das sich links befindliche Betonfundament war der zu Beginn der Wegerschließung in den 1990er Jahren eigentliche „Drei-Brücken-Blick“. Zum Brückenfest 1994 wurde die Rampe von ABM-Kräften errichtet. Inzwischen völlig zugewachsen ist der Ausblick auf die Brücken nicht mehr möglich.

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Unmittelbar vor dem Viadukt führt rechts ein Weg absteigend zum Fuß des Bauwerkes. Unten angekommen erreicht man links haltend den Bahnhof Hetzdorf, rechts zweigt der Weg zum Grünberger Rundweg durch die Foldung ab. Hierüber gelangt man hinter dem Wald zum Wirtschaftsweg zwischen Grünberg und Falkenau. mini

Auf dem Viadukt blickt man in Richtung Westen auf den Bahnhof Hetzdorf. Von den einst vorhandenen umfangreichen Gleisanlagen des Spurwechselbahnhofes ist nur noch ein bescheidener Rest übrig geblieben. Von der 750 mm Schmalspurbahn, die hier ihren Weg durch das Lößnitztal nach Eppendorf/Großwaltersdorf begann, kündet nur noch der Lokschuppen.[3]

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In der anderen Richtung geht der Blick flussaufwärts zur Wasserkraftanlage. Ursprünglich diente der Fabrikkomplex zur Herstellung von Holzschliff für die Papierproduktion, heute wird umweltfreundlich Elektroenergie erzeugt.

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Am Ende der Brücke steht die Hütte des Brückenvereins, die zu Feierlichkeiten der Versorgung der Besucher dient. Hier zweigt auch der Weg zum Aussichtspunkt Bastei ab (Fernwanderweg Ostsee-Saaletalsperren, blauer Strich). Von der Bastei ist der Viadukt in seiner ganzen Ausdehnung zu sehen.[4] Alternativ kann von hier weiter der blauen Wegmarkierung in Richtung Hohenfichte gefolgt werden.

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Vom Viadukt wird der Marsch auf dem Bahndamm Richtung Oederan fortgesetzt. Rechts fällt ein aus Bruchsteinen gemauertes Podest mit Geländer auf, der Standort des Blocksignals.

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Gegenüber befanden sich die Gebäude der Blockstelle[5], deren Abbruch im Zuge des Brückenneubaus 1992 erfolgte. Davon und auch von der ehemaligen Schafsbrücke, die die Bahnstrecke überquerte, ist nichts mehr zu sehen.

Wer am Ende des Bahndamms nicht den gleichen Weg zurück laufen möchte, kann jetzt auf dem blau gekennzeichneten Fernwanderweg sowie dem Jacobsweg die große Runde östlich um Falkenau wandern (gesamt ca. 3 Stunden) oder er läuft auf der Falkenauer Straße nach links über Hetzdorf nach Falkenau zurück (ab Hetzdorf gekennzeichnet als Flöhatalweg, roter Strich). Leider gibt es keine Alternative zur Straße, die bis zur Eisenbahnschranke kurz hinter dem Ortseingang Falkenau begangen werden muss. Nach Passieren des Gleises der Bahnstrecke nach Olbernhau geht es nach links an der ehemaligen Ziegelei Müller und Wolf vorbei in Richtung Neubaustecke. Rechts steigt der Weg parallel zur Bahnlinie an und mündet in die Falkenauer Wiesenstraße gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus ein. Von dort sind es nur noch wenige Meter bis zum Bahnhof (gesamt ca. 2 Stunden).

Quellen und Hinweise

  • DokuWiki-Quelle: `data/pages/wanderempfehlung_viadukt.txt`
  • Der Text wurde automatisch aus DokuWiki-Syntax in einen MediaWiki-Entwurf uebertragen und sollte vor der Veroeffentlichung redaktionell geprueft werden.
  1. Funktion?
  2. wann erbaut, vermutlich nachträglich?
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