Chronik Falkenaus
Chronik Falkenaus ist eine Übersichtsseite zu Falkenau.
Inhalt
14. Jahrhundert
1378 erste urkundliche Erwähnung
1398 Im Urkundenbuch der Stadt Freiberg werden erste Namen angegeben: Richter Hentschel Helwig ; Bauer Kyn (Kühn)
15. Jahrhundert
1453 1. urkundliche Erwähnung über den Kalkabbau im Schweddeytälchen. (Schwedenlöcher)
1568 bis 1572 Lotter findet oberhalb der unteren Brüche einen weiteren Kalkstein und macht ihn zum Bau der Augustusburg nutzbar.
16. Jahrhundert
nach 1546 In den Amtserbbüchern werden die Bauernhofbesitzer und ihre Hufenanteile aufgeführt.
1562 erste Silberfunde
1571 15 Hufengüter und 6 Gärtnerwirtschaften
ab 1582 29 Schächte bestehen im Zechengrund und im Schieferbachtal.
1587 Errichtung einer Schmelzhütte an der Flöha.
1588 1 Ober- und Erbgericht und 22 Besessene, darunter 8 Häusler
1599 Lehngutmühle wird errichtet, spätere Brettmühle (Brettschneiderei) Standort, Gelände der unteren Spinnerei.
17. Jahrhundert
1618 bis 1648 Dreißigjahriger Krieg, Die Gegend ist von Schweden ""überschwemmt", besonders 1642-1644. 6 Güter und 8 Häusel werden vernichtet und wüste gemacht.
1688 15 Hufengüter und 15 Häuser (Zugang von nur 7 Häuser in einem Jahrhundert)
18. Jahrhundert
1700 Zeitumstellung auf den gregorianischen Kalender in Sachsen
bis 1742 Handwerker siedeln sich im Niederdorf an (rechte Flußseite). Böttcher, Schmied, Fischknecht, Zeichenschläger, Schneider
1756 bis 1763 Siebenjähriger Krieg
19. Jahrhundert
1806 Napoleon durchquert den Ort
1809 Tuchfabrikant Fiedler errichtet gegenüber der Erbmühle Göthels eine weitere Tuchwalke
1815 Falkenau hat 208 Einwohner und 36 Häuser, 1 Mühle
1821 C.L. Beaumont pachtet die Göthelsche Erbmühle und errichtet einen Anbau mit einer Spinnmühle
1836 Göthels Witwe verkauft das gesamte Mühlenanwesen mit Spinnerei an Fiedler.
1840 bis 1852 Nach Beaumonts Tod führt die Witwe das Unternehmen weiter
1842 Der alte Mühlgraben wird durch einen neuen ersetzt.
1846 Auf dem Gelände des Lehngutes, neben der Brettmühle, errichtet der Besitzer Friedrich Schreyer eine Baumwollspinnerei.
1851 ein Feuer vernichtet Walke
1853 Fiedler errichtet eine 5 Stock hohe Tuchfabrik. Am 7. Oktober wird sie durch den sächsischen Landesherrn besichtigt.
1855 König Johan von sachsen besichtigt am 7.10. 1855 die Tuchfabrick.
1861Neubau der Brettschneidemühle (Lehngutmühle)
1885 Einstellung des Spinnereibetriebes auf Grund zu hoher Baumwollpreise
1868 1. Befahrung Eisenbahnstrecke Freiberg-Chemnitz
1869 Einweihung Bahnstrecke Freiberg Chemnitz
1872 Fiedlers Erben verkaufen an ein Konsortium "Falkenauer Florettspinnerei".
1876 Errichtung einer Düngemittelfabrik durch Friedrich Moritz Schreyer
1879 Verkauf des Anwesens an die Nossener Papierfabrik Roßberg & Co, die im Erdgeschoß Holzschleiferei und Holzfabrikation betrieb. Kaufmann Ottomar Schreyer wird Besitzer.
1880 Nach dreijähriger Arbeitsruhe treffen die ersten Spinnmaschinen aus England ein und die Produktion beginnt erneut.
1883 Ein großes Feuer vernichtet die Spinnerei.
1885 Feuer zerstört die Gebäude der Spinnerei, danach erfolgte der Bau in den jetzigen Zustand.
1886 Eine weitere Spinnerei wird auf dem ehemaligen Mühlengelände notwendig und errichtet.
1888 Die Anlage wird durch einen Neubau bedeutend erweitert, in den ursprünglichen Gebäuden war ab 1913 die Sächsische Drahtweberei von Ingenieur Franz Eichhorn untergebracht.
1890 Gründung der Firma Müller & Otto, Dampfziegelei;
20. Jahrhundert
21. Jahrhundert
2011 Freiwillige Eingliederung zu Flöha
Quellen und Hinweise
- DokuWiki-Quelle: `data/pages/zeittafel.txt`
- Der Text wurde automatisch aus DokuWiki-Syntax in einen MediaWiki-Entwurf uebertragen und sollte vor der Veroeffentlichung redaktionell geprueft werden.