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Schwarze Brücke

Aus Falkenau Wiki

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Die Entstehung dieser Brücke ist dem Erbhofbesitzer Karl-Friedrich Schreyer zu verdanken ist, der damals auch gleichzeitig Besitzer des Lehngutes war. Diese Brücke diente als Verbindung zwischen beiden Gutsfluren links und rechts der Flöha.

Mit der Erbauung der Schreyerschen Spinnerei wurde die Brücke durch eine stärker konstruierte einige Meter stromaufwärts ersetzt. Sie diente nun zur Überquerung des Stückgutverkehrs mit Pferdefuhrwerken vom Falkenauer Bahnhof Süd zur Spinnerei. In der Mitte der Brücke war ein 3m hohes Holztor. Die schwarze Brücke wurde 2 Tage im Jahr für die Überquerung gesperrt. Dadurch konnte eine öffentliche Widmung entgegen gewirkt werden.

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Den Namen schwarze Brücke kam vom Farbanstrich des Holzes, schwarzes Karboleum, als die Brücke noch eine Holzkonstruktion war.

Diese 2. "Schwarze Brücke" existierte bis in die ersten Nachkriegsjahre. 1946/47 erlitt die Brücke durch Eisfahrt erhebliche Schäden und war nur noch für den Fußgängerverkehr freigegen. Die Ausbesserung erfolgte provesorisch mit Holz mit der Verwendung der Widerlager der alten Fahrwegbrücke. Da man bei diesem Bau die erforderlichen Schutzmaßnahmen, wie z. B. das Tränken mit Holzschutzmittel unterließ und auch so nichts für die Unterhaltung der Brücke tat, war diese bereits nach wenigen Jahren wieder in so schlechtem Zustand, dass Einsturzgefahr drohte. Aus diesem Grund wurde die Brücke am 07.09.1957 gesperrt.

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Trotz intensiver Bemühungen des Rates der Gemeinde dauerte dieser Zustand über ein Jahr, ehe die Brücke instand gesetzt wurde. Auch die Sperrung der Brücke hielt viele Arbeiter und Anwohner nicht davon ab, diese zu überqueren, denn der Umweg durch den ganzen Ort war sehr zeitaufwendig. Das war allerdings ein sehr gefährliches Unternehmen, bei dem man sich in Lebensgefahr brachte.

Da über den Rat des Kreises kein Material bereitgestellt wurde, konnten die Reparaturarbeiten auch nicht als NAW (Nationales Aufbauwerk) durchgeführt werden, obwohl sich dazu Falkenau´s Handwerker bereiterklärt hatten. Erst im November 1958 wandte man sich an die Nationale_Volksarmee (NVA) mit der Bitte um Hilfe. Die bekam man dann auch prompt und noch im gleichen Monat erfolgte durch die Armee die Instandsetzung. Fast zehn Jahre später, im April 1967, hatte die Brücke dann endgültig ausgedient. Ehe überhaupt Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden konnten, stürzte die Brücke ein. Noch im gleichen Jahr wurde sie in Eigenleistung neu errichtet. Die Brücke wurde von Holz auf eine Stahlkonstruktion durch die Großwaltersdorfer Metallbauschlosserei Paul Augustin umgebaut.

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Nach weiteren 34 Jahren ist die Brücke erneut in einem so schlechten Zustand, dass dringend Abhilfe geschaffen werden muss. Um niemanden in Gefahr zu bringen, ist im Juni 2001 die Sperrung unumgänglich. Ein totaler Neuaufbau muss erfolgen. Am 6. August 2002 wird die Brücke nach einer vollständigen Sanierung durch die Firma Bau- Berger Niederwiesa wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Nur sechs Tage war die Brücke nutzbar, dann wurde sie vom Jahrhundertflut am 12. und 13. August 2002 betroffen. Sie hielt aber stand und wurde nur etwas verbogen. Allerdings waren die Widerlager ausgespühlt. mini|Schwarze Brücke

In der ersten Junihälfte 2020 sind drei Holzbohlen auf der „Schwarzen Brücke“ eingebrochen. Die Brücke wurde für den Verkehr gesperrt. Nach Reparatur wurde die Brücke am 14.08.2020 für den öffentlichen Verkehr wieder frei gegeben.

Quellen und Hinweise

  • DokuWiki-Quelle: `data/pages/bruecke_schwarzebruecke.txt`
  • Der Text wurde automatisch aus DokuWiki-Syntax in einen MediaWiki-Entwurf uebertragen und sollte vor der Veroeffentlichung redaktionell geprueft werden.