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Rutsch Bau

Aus Falkenau Wiki

Baumaßnahmen am wandernden Berg auch Rutsch genannt

1897 musste der Bahnverkehr zeitweise unterbrochen werden. 1930 wurde festgestellt, dass sich der Rhyolith in nur 9 Monaten 1,55 m auf den Gleiskörper zubewegt hatte und der Phyllit auf Grund der Schrägschichtung in einem Jahr ebenfalls um 80 cm abgeglitten war.

mini Die Rißbildung ist deutlich zu erkennen.[1]

mini Im Vordergrund sieht man einen Riß.[2]

Daher entschloss man sich 1931 durch Sprengung und den Einsatz von vier Baggern einen Großteil des Hanges abzutragen [3]. Die Bahn investierte damals 1 Millionen Reichsmark, damit der 60 m hohen Hang ein terrassenförmiges Profil erhielt. 250 000 m³ Gesteinsmassen wurden beräumt. Der Abraum wurde noch Chemnitz-Furth transportiert, weil dort die Bahn eine große Fläche für Gleisanlagen planieren wollte.

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miniDer Abraum wurde mit einer Kleinbahn zur Hauptstrecke transportiert.[5]

mini Bagger im Hintergrund [6]

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Dampfbagger der Firma Holzmann, oben steht der Heizer Kurt Beer. Die Bagger wurden mit Holz verkleidet, damit die Dampfkessel vor Steinschlag geschützt waren. Denn ein Steinschlag hätte zur Explosion des unter hohem Druck stehenden Dampfkessels führen können.

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Aufnahme aus dem Jahr 1931 kurz nach dem Ende der Abtragungsarbeiten, [9]

Quellen und Hinweise

  • DokuWiki-Quelle: `data/pages/rutsch_bau.txt`
  • Der Text wurde automatisch aus DokuWiki-Syntax in einen MediaWiki-Entwurf uebertragen und sollte vor der Veroeffentlichung redaktionell geprueft werden.
  1. Bild: Geologischen Archiv Freiberg des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  2. Bild: Geologischen Archiv Freiberg des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  3. Kroh, Helmut, Das Flächennaturdenkmal "Rutsch" oder "Wandernder Berg", Stadtkurier Flöha, Heft 12/2016
  4. Bild: Geologischen Archiv Freiberg des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  5. Bild: Geologischen Archiv Freiberg des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  6. Bild: Geologischen Archiv Freiberg des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  7. Bild: Geologischen Archiv Freiberg des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  8. Bild: Geologischen Archiv Freiberg des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  9. aus: Autorenkollektiv, Werte unserer Heimat - Das mittlere Zschopaugebiet, Akademie-Verlag, Berlin, 1977