Zum Inhalt springen

Flöhabecken

Aus Falkenau Wiki

Das Flöhabecken[1]

Am Ende der variszischen Gebirgsbildung kam es zu Krustendehnungen, in dessen Folge sich Becken absenkten. So begann vor ca. 305 Millionen Jahren die Senkung des Erzgebirgsbeckens.

Das Flöhabecken ist eine Teilsenke des Erzgebirgsbeckens und von ihm fast völlig abgeschnürt. Es senkte sich mit 310 Millionen Jahren bereits vor diesem. In den entstandenen Becken wurde der Erosionsschutt der umgebenden Gebirge abgelagert.

Als kleine intramontane Senke wird das Flöhabecken im Norden vom Hainichen-Frankenberger Zwischengebirge begrenzt. An einem Höhenzug, der sich von der Karolinenhöhe am Nordostrand des Beckens bis zum Frauenholz bei Altenhain erstreckt, läuft es hier aus. Die südliche Grenze bildet der flach abfallende Erzgebirgsnordrand, hier von Ost nach West markiert durch die Schweddey mit dem Plauberg und der Struth. Im Osten tritt bei Falkenau die Flöha in das Becken ein, im Süden bei Plaue die Zschopau. Nachdem sie sich im Stadtgebiet mit der Flöha vereint hat, verlässt sie im Westen das Becken durch ein schmales Tal zwischen den Ausläufern des Beuthenberges und Altenhain[2].

Die Verbreitung der Gesteine der Flöhaformation im Becken erreicht eine Ost-West Ausdehnung von 11 km und eine Nord-Süd Ausdehnung von 3 km [3].

Quellen und Hinweise

  • DokuWiki-Quelle: `data/pages/floehabecken.txt`
  • Der Text wurde automatisch aus DokuWiki-Syntax in einen MediaWiki-Entwurf uebertragen und sollte vor der Veroeffentlichung redaktionell geprueft werden.
  1. von Ralph Klein
  2. Löcse, Frank, Meyer, Jürgen, Klein, Ralph, Linnemann, Ulf, Weber, Jörg, Rößler, Ronny, Neue Florenfunde in einem Vulkanit des Oberkarbons von Flöha, Veröffentlichungen des Museums für Naturkunde Chemnitz, Heft 36, 2013
  3. Paech, H.-J., Beckenanalyse des Flöhaer Beckens (Westphal B/C), Berliner Zentralinstitut für Physik der Erde, Potsdam, 1978, unveröffentlicht