Kindertagesstätte Falkenau
muss noch überarbeitet werden, z.B. wer war von wan bis wann wo Leiterin?
Die Entwicklung der Kindereinrichtungen
ab 1946
Eine Kindertagesstätte (anfangs auch Gemeindekindergarten genannt) hat Falkenau , Unterlagen zufolge, erst seit 1946. Sie war im ehemaligen Ledigenwohnheim der Baumwollspinnerei, Fabrikweg 1, untergebracht. Das Gebäude beherbergte später über 4 Jahrzehnte, genauer gesagt bis Ende 1992, die __Betriebskinderkrippe__.
1946 werden im __Gemeindekindergarten__ sechzig Kinder von drei Kindergärtnerinnen betreut. Es sind vorwiegend Kinder, deren Mütter in der Baumwollspinnerei beschäftigt sind.
Als erste Erzieherinnen werden 1946 namentlich aufgeführt:
Günther, Hanna
Mehnert, Gertrud
Nüßner, Christa
Auf die Verabreichung eines warmen Essens wird größter Wert gelegt. Dadurch wird auch der Aufwand der Kosten für den Kindergarten um vieles größer. Die Baumwollspinnerei trägt aus diesem Grund die Hälfte der anfallenden Kosten.
Kostenaufwand im Jahr 1946
| 1. Besoldung | 2.800,- RM |
| 2. Verpflegung | 200,- RM |
| 3. sonstige Kosten | 300,- RM |
| 4. Ausgestaltung des Weihnachtsfestes | 200,- RM |
| Gesamt | 3.500,- RM |
Einer Mitteilung der Gemeinde Falkenau an das Jugendamt Flöha kann man entnehmen, daß im Mai 1949
613 Kinder
im Alter bis zu 14 Jahren von berufstätigen und berufsfähigen Müttern in Falkenau gezählt werden.
Aber nur 65 Kinder sind zu diesem Zeitpunkt im Kindergarten untergebracht. Mehr Kapazität ist leider nicht vorhanden, da es an Räumlichkeiten fehlt.
Mit Wirkung vom 1. Juli 1951 übernimmt die Baumwollspinnerei Falkenau die __Kindertagesstätte__. Von diesem Zeitpunkt an, trägt sie auch alle anfallenden Kosten allein. Der Betrieb verpflichtet sich, auch weiterhin die Kinder aufzunehmen, deren Mütter im Produktionsprozess stehen, aber nicht in der Baumwollspinnerei tätig sind. Der Kreis der Kinder sollte bei freien Plätzen sogar noch erweitert werden, d.h. Kinder von Müttern die nicht im Produktionsprozess stehen, sollten auch den __Kindergarten__ besuchen können. Das war allerdings aus Kapazitätsgründen gar nicht möglich.
>Durch die Aufgabe einer Wohnung ( 2 kleine Räume) wurde durch den Betrieb eine __Säuglingskrippe (Wochenkrippe)__ geschaffen[1]. Am 10. September 1951 begann der Nachtbetrieb. Schon nach kurzer Zeit reichten dafür die zwei keinen Räume nicht mehr aus. Man nahm zwei größere Räume von der Kindertagesstätte weg, um die Säuglingskrippe zu vergrößern.
Die Beengung, die in der Tagesstätte dadurch entstand, wurde durch die Abteilung Volksbildung stark kritisiert. Man bekam den Auftrag diesen Zustand schnellstmöglich zu beseitigen. Ein Ausgleich sollte nun durch den Ausbau der Veranda geschaffen werden.
Bereits seit 1950 bemühte sich das Werk Falkenau um die Genehmigung zum Bau einer neuen großen Kindereinrichtung, in der alle Kinder Unterkunft finden sollten. Nicht weniger als drei Projekte wurden in den Jahren 1950 bis 1953 ausgearbeitet. Sie wurden allerdings auf Grund zu hoher Kosten, teils auch aus baulichen Erfordernissen, nicht vom Ministerium für Leichtindustrie bestätigt.
Nach eingehender Überprüfung der vorhandenen Kindertagesstätte und der Wochenkrippe, kam man zu der Überzeugung, dass der Bau einer Einrichtung für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren rein zahlenmäßig am notwendigsten ist. Die Kapazität der ehemaligen Tagesstätte sollte dann für die Wochenkrippe allein ausreichend sein. So kam es zum Bau des Kindergartens für Kinder von 3 bis 6 Jahren.
Am 1. Juni 1955 wird die Einrichtung an der Plauer Straße seiner Bestimmung übergeben.
Aber auch nun kann immer noch nicht jedes Kind sofort aufgenommen werden. Der Weg in den Kindergarten erfolgte über Voranmeldung und dann entschied eine Einweisungskommission ( bestehend aus örtlichen und betrieblichen Vertretern) über die Dringlichkeit. Da der Kindergarten ein Betriebskindergarten war, berücksichtigte man natürlich größtenteils und vorrangig Kinder , deren Eltern in der Baumwollspinnerei arbeiteten. Andere Eltern mußten dagegen oft lange auf einen Kindergartenplatz warten. Man war dann schon froh , wenn man sein Kind wenigsten den halben Tag in die Einrichtung bringen konnte. Benötigte man einen Krippenplatz, so war das nicht anders.
Kindergarten und Kinderkrippe nach 1990
Bis Anfang der 90 iger Jahre waren die beiden Einrichtungen der Baumwollspinnerei angegliedert. Mit dem Konkurs des Werkes übernahm mit Wirkung vom 31. 05. 1991 die Gemeinde Falkenau die Trägerschaft. In den 90 iger Jahren war infolge des starken Geburtenrückganges die volle Auslastung beider Einrichtungen nicht mehr gewährleistet. Aus diesem Grund verlagerte man die __Kinderkrippe__ im Januar 1993 mit in das Gebäude des ___Kindergartens__. >Auch der __Kinderhort__ wurde der Kindertagesstätte angegliedert. Bis 1996 noch im ||volkshaus|Volkshaus]] untergebracht , wurde er, nach der Ausgliederung[2] der Mittelschule nach Flöha, ins Erdgeschoß des Schulhauses verlegt. Die Betreuung der Hortkinder erfolgt nun auch durch das Personal der Kindertagesstätte.
Der 31. Mai 2000 ist für Falkenaus jüngste Bürger und natürlich für alle Eltern und Erzieher des Hauses an der Plauer Straße ein bedeutungsvoller Tag. >Nach umfangreichen Rekonstruktionsmaßnahmen und Gestaltung der Außenfassade präsentiert sich die Einrichtung am Vorabend seines 45. Geburtstages in völlig neuem Gewand[3]. In einer feierlichen Veranstaltung erhält der Falkenauer Kindergarten den Namen
"Kindertagesstätte Falkennest"
TOP 5 der Sitzung des Stadtrates Flöha vom 31.05.2018
Oberbürgermeister Holuscha informierte über die Beschlussfassung im nichtöffentlichen Teil der 43. Sitzung des Stadtrates vom 26.04.2018 zur Wahl der zukünftigen Leiterin der Kindertagesstätte „Falkennest“. Die Abstimmung erfolgte geheim mit Stimmzettel. Die Stadträte entschieden sich mit Stimmenmehrheit für Frau Franziska Schuster. Die Einstellung erfolgt ab 01.10.2018 zur Einarbeitung. Die jetzige Leiterin, Frau Susanne Forchheim wird zum 31.12.2018 in den Ruhestand verabschiedet.
Jedes Jahr zur Maibaumsetzung dürfen die Kinder, die im September in die Schule kommen, an den Maikranz Buchstaben mit ihren Vornahmen anhängen.
Wegen der Corona-Pandemie ist der Betrieb des Kindertagesstätte am Mitte März 2020 stark eingeschänkt worden. Es wurde nur eine Notbetrueung für Kinder von Eltern, die in systemrelvanten Berufen arbeiteten, abgesichert. Ab dem 29. Juni 2020 besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen zurückzukehren. Die Einrichtungen können mit konsequent einzuhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen wieder zu den Regelöffnungszeiten zurückkehren. Das Gebot der strikten Trennung der Gruppen innerhalb des Gebäudes und auch auf dem Gelände der Kindertageseinrichtungen kann aufgehoben werden.
Quellen und Hinweise
- DokuWiki-Quelle: `data/pages/kita.txt`
- Der Text wurde automatisch aus DokuWiki-Syntax in einen MediaWiki-Entwurf uebertragen und sollte vor der Veroeffentlichung redaktionell geprueft werden.