<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.falkenau.info/w/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kalkbergwerk</id>
	<title>Kalkbergwerk - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.falkenau.info/w/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kalkbergwerk"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.falkenau.info/w/index.php?title=Kalkbergwerk&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-14T08:37:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Falkenau Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.45.3</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.falkenau.info/w/index.php?title=Kalkbergwerk&amp;diff=188&amp;oldid=prev</id>
		<title>Dominic: init</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.falkenau.info/w/index.php?title=Kalkbergwerk&amp;diff=188&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-06-03T13:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;init&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Die Schwedenlöcher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ehemalige Kalkbergwerk am Kuhstein zwischen Plaue und Falkenau&amp;lt;ref&amp;gt;ist noch zu überarbeiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;Im Tal der   Schweddey, am Südwesthang des [[Kuhstein|Kuhsteines]], liegt in&lt;br /&gt;
360 Meter über den NN, die drei neben-&lt;br /&gt;
einanderliegenden   Stollenmundlöcher&lt;br /&gt;
des   einstigen   Kalkbergwerkes   Flöha/&lt;br /&gt;
Plaue – [[Falkenau]]. [http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_12_2017_Kalk_Floeha.htm KROH, sollte irgenwie eingearbeitet werden] Der darin gebrochene&lt;br /&gt;
Kalkschiefer   war   in   Linsen   und   Schmitzen   von   Phyllit   eingebettet.   &amp;lt;ref&amp;gt;Geologisches Institut Freiberg, Wolfgang Reichel, 25-08.1951&amp;lt;/ref&amp;gt;   Die&lt;br /&gt;
Psycholitten   der   Schwedenlöcher   sind&lt;br /&gt;
geprägt   von   30   Schollen   einer   uralten&lt;br /&gt;
phräpheritischen   Senge   die   über   das&lt;br /&gt;
Böhmen her, das abgetragene Erzgebirge   gequellt   sind   und   bis   dem   heutigen&lt;br /&gt;
Frankenberg/Hainichen reichen. &amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten von W.Feichel vom Geologischen Institut Freiberg/Sa an Max Kästner in Frankenberg vom 06.02.1952&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die   Bergbaulagerstätten   unterstanden&lt;br /&gt;
dem   Amte   Augustusburg,   welches   vom&lt;br /&gt;
sächsischen   Kurfürst   Friedrich   II.   am&lt;br /&gt;
13.03.1453 die Erlaubnis erhielt, Kalk für&lt;br /&gt;
die Befestigungsbauten der Stadt Kempnicz (Chemnitz), aus den Kalkgruben bei&lt;br /&gt;
Schellenbergk   zu   brechen.   &amp;lt;ref&amp;gt;Codex Diplomaticus Saxononiage Regiar.zweiter Hauptteil VI.Band Urkundenbereich der Stadt Chemnitz und ihrer Klöster von Hubert Ermisch, Leipzig 1879&amp;lt;/ref&amp;gt;   Ob   Kalklieferungen   vom   Falkenauer   Bergwerk hierfür erfolgten, sind nicht belegbar, da auch der Waldkirchener Gangbereich mit&lt;br /&gt;
dem   Kalkbruch   Börnichen,   zum   Augustusburger Amt gehörten. ((Lagerstätten des Erzgebirges, von Ludwig Baumann, Ewald Kuschka und Thomas Seifert im&lt;br /&gt;
Jahre 2000))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende   des   30jährigen   Krieges   wurden&lt;br /&gt;
zum   Wiederaufbau   der   Chemnitzer&lt;br /&gt;
Stadtmauer   1674,   2   Ruthen   Kalk   aus&lt;br /&gt;
Plaue geliefert. (( Kalklöcher Plaue, Rat des Stadtkreises Chemnitz- vom Stadtarchivar Strauß. Aktenzeichen&lt;br /&gt;
O2g- 523 vom 22.02.1952))&lt;br /&gt;
Der zum Schreyerschen Erbhof in Falkenau   gehörende   Kalkbruch, erhielt erst nach Begutachtung in Dresden vom Kurfürst August die Erlaubnis, für den Neubau   der   Augustusburg   in   den   Jahren&lt;br /&gt;
1568 bis 1573, Kalk bei Falkenau zu brechen und zu brennen. (( Falkenauer Ortschronik von Hermann Seifert,&lt;br /&gt;
1938)) Der Kalk wurde&lt;br /&gt;
oberhalb   der   Kalksteinbrüche   zum   damaligen   Zeitpunkt   gebrannt.   Aus   dem&lt;br /&gt;
„Lexikon von Sachsen“ geht hervor, dass&lt;br /&gt;
der   in   Plaue   verwendete   Kalk   aus   dem&lt;br /&gt;
nahen   Grünberger   Kalköfen   stammt.((Sächsisches Landeshauptarchiv Dresden vom&lt;br /&gt;
21.03.1952, Lexikon von Sachsen von August Schuhmann aus dem Jahre 1821, Seite 3598))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grünberger Kalköfen Anke befanden&lt;br /&gt;
sich   auf   dem   heutigen   Falkenauer   Flurstücken 256/257/258/ 260 mit dem Huthaus des Kalkbergwerkes. Nach der Bewilligung   einer   Konzession,   konnte   der&lt;br /&gt;
Ottendorfer   Friedrich   August   Gelbricht,&lt;br /&gt;
das Anwesen 1846 in einer [[Häuslernahrung]]   umwandeln.   ((Staatsarchiv Dresden, Bestand 30 007&lt;br /&gt;
Sign.2304))   Dieser   Zeitpunkt&lt;br /&gt;
könnte die Entstehungszeit der Kalköfen&lt;br /&gt;
im   Tale   der   Schweddey   sein,   Flurstück&lt;br /&gt;
Plaue 297, erbaut durch den Flöhaer Max&lt;br /&gt;
Moritz Schippan. ((Übersicht der Kalkbrüche, der königlichen Kohlenwerksinspektion Zwickau; Bergbauamt Freiberg, Bestand 40 060 lfd.Nr 104, alte Sign.176&lt;br /&gt;
von 1857-1851))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende&lt;br /&gt;
Teil   des   Bergwerkes   lag   auf   Falkenauer&lt;br /&gt;
Flur   mit   der   Nr.   239.   1873   kaufte   diese&lt;br /&gt;
Grundstücke   der   Chemnitzer   Kaufmann&lt;br /&gt;
Schnicke vom Schreyerschen Erbhof ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Flöhaer Tageblatt vom 22.06.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Reibetanz, Privatarchiv Mai2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Da das Bergwerk immer in Privat-&lt;br /&gt;
besitz war, wird die Suche nach Eigentümer   und   Beschaffenheit   wesentlich   erschwert. Weitere Besitzer waren Mehnert und   Richter,   der   Erdmannsdorfer   Karl&lt;br /&gt;
Kempe   und   aus   Örtelsdorf   stammende&lt;br /&gt;
Pächter Ranft, sowie der Flöhaer Pächter&lt;br /&gt;
Max Moritz Schippan, welcher 100 Pfenig&lt;br /&gt;
Pachtzins an den Besitzer Paul Friedrich&lt;br /&gt;
Schreyer   jährlich   zahlen   musste.   ((Staatsarchiv Dresden, Bestand 30 007&lt;br /&gt;
Sign.230)) ((Deine Heimat- Kreis Flöha, Ausgabe August&lt;br /&gt;
1962, Seite 117))&lt;br /&gt;
&amp;gt;Die   geschwundene&amp;lt;ref&amp;gt;was bedeutet das????&amp;lt;/ref&amp;gt;   Belegung   von   7 Mann   unter   Aufsicht   des   Steigers   Carl Haase, brachte mit einem Tagesschacht 1858   eine   jährliche   Ausbeute   von   9000 [https://de.wikipedia.org/wiki/Scheffel_(Ma%C3%9Feinheit) Scheffel] &amp;lt;ref&amp;gt;wieviel Liter sind das heute????&amp;lt;/ref&amp;gt;   groben   Kalkes,   wobei   der   Vortrieb   mit   Pulver   und   Schießarbeit   durch eiserne   Raumnadeln   erfolgte.   Dieser&lt;br /&gt;
Zeitpunkt ist zugleich auch der Nachweis für   die   Benutzung   von   Schießpulver im Falkenauer Bergbaurevier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kalkbergwerk   der   Schwedenlöcher   hatte   eine&lt;br /&gt;
Ausdehnung   bis   zum   Wirtschaftsweg&lt;br /&gt;
Falkenau   –   Grünberg.   Es   besitzt   neun&lt;br /&gt;
blanke   Stollen   oder   Gänge,   der   längste&lt;br /&gt;
ist 75m. 9 Kuppeln oder Wölbungen, drei&lt;br /&gt;
große   Kuppeln   oder   Wölbungen,   wobei&lt;br /&gt;
die höchste 8m beträgt. Weiterhin hat es&lt;br /&gt;
zwei   Abbaufelder,   20   Sicherheitspfeiler&lt;br /&gt;
und unzählige Felsentore. ((Übersicht der Kalkbrüche, der königlichen Kohlenwerksinspektion Zwickau; Bergbauamt Freiberg, Bestand 40 060 lfd.Nr 104, alte Sign.176&lt;br /&gt;
von 1857-185910)) ((Beschreibung des Bergwerkes durch Hermann&lt;br /&gt;
Sack aus Reinsdorf bei Zwickau 1952))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mächtigkeit des Kalkbergwerkes veranlasste den Erzgebirgszweigverein Falkenau und Flöha – Plaue zur Errichtung&lt;br /&gt;
eines   Schauberkwerkes   im   Jahre   1934,&lt;br /&gt;
später   versuchte   der   Kreiskulturbund&lt;br /&gt;
Flöha unter Erich Ficker diesen Gedanke&lt;br /&gt;
wieder   zu   vollenden.   Dabei   holten   sich&lt;br /&gt;
die Initiatoren fachmännischen Rat, welche dieses Vorhaben immer wieder aus&lt;br /&gt;
sicherheitstechnischen   Bedenken   ablehnten.   Diese   Befürchtungen   bewahrheiteten sich 1951, als die Nordostwand&lt;br /&gt;
zusammengebrochen ist. &amp;lt;ref&amp;gt;Deine Heimat- Kreis Flöha, Ausgabe 1962, Seite 166&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1952 stürzte dann ein Teil der&lt;br /&gt;
großen   Kalkhöhlen   ein   und   hatte   im&lt;br /&gt;
Hochwald tiefe Risse gebildet.((Einsturz in der Schweddey, Freie Presse vom&lt;br /&gt;
13.08.1992))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt;Durch viel   Mühe   legten   ABM   Kräfte   um   1993, Teile   der   Schippanschen   Kalköfen   frei,&lt;br /&gt;
die   Kalkhöhlen   bleiben   auch   weiterhin wegen Einsturzgefahr gesperrt. Mittlerweile sind die unteren, kleinen Kalkbrennöfen und Stollenzugänge verschwunden, sie wurden aus Sicherheitsgründen mit Erde verdeckt [[Falkenau20161007kalkhöhlen.jpg|mini|Freie Presse 07.10.2016]] &amp;lt;ref&amp;gt;Maik, kannst Du dazu näheres schreiben, damit nicht nur auf den Artikel verwiesen werden muss&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Authentische Nachweise über die Auflassung   des   Bergwerkes   mit   den   Kalköfen&lt;br /&gt;
lassen   sich   weder   bei   Privatpersonen,&lt;br /&gt;
Forst- und Bergbaubehörden ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DokuWiki-Quelle: `data/pages/kalkbergwerk.txt`&lt;br /&gt;
* Der Text wurde automatisch aus DokuWiki-Syntax in einen MediaWiki-Entwurf uebertragen und sollte vor der Veroeffentlichung redaktionell geprueft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau in Falkenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falkenau (Flöha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Falkenaus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dominic</name></author>
	</entry>
</feed>