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	<title>Gangformationen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Falkenau Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.falkenau.info/w/index.php?title=Gangformationen&amp;diff=183&amp;oldid=prev</id>
		<title>Dominic: init</title>
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		<updated>2026-06-03T13:10:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;init&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;von Ralph Klein&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mineralausscheidungen in den hydrothermalen [[Erzgänge|Erzgängen]] folgten physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten. Dies ermöglichte ihre Klassifizierung in Gangformationen. Die hier dargestellte Klassifizierung erfolgte explizit für die Gänge in Sachsen und hat nur für diese Aussagekraft. Selbst der Vergleich der verschiedenen  sächsischen Lagerstätten untereinander stellte die Wissenschaftler lange vor große Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gangformationen beschreiben den Inhalt der Mineralführung sowie die Reihenfolge der Ausscheidung der einzelnen Minerale in den Gänge. Namengebend für die Formationen waren dabei zumeist die wichtigen Erzminerale sowie dominierende Minerale der Gangarten, also der nichterzführenden Minerale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh unterschied man Formationen, deren Bildung an die variszische Gebirgsbildung gebunden war (variszischer Zyklus) und später gebildete Formationen (postvariszischer Zyklus). Nicht selten rissen Gangspalten wieder auf und es kam zu erneuten Mineralausscheidungen. So ist es möglich, dass in einer Spalte verschiedene Formationen, möglicher Weise auch aus unterschiedlichen Zyklen nebeneinander anzutreffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Müller (1901) erreichte die Klassifizierung der Formationen einen Stand, der Eingang in die geologische Spezialkarte Sachsens und damit eine weite Verbreitung fand. Bis Baumann (1965) behielt diese Gliederung im Wesentlichen ihre Gültigkeit. Nur die Bezeichnungen wurden teilweise etwas geändert. In einigen wenigen Fällen wurden Formationen auch zusammen gefasst. Die Gliederungen nach Müller (1901) und Baumann (1965) ermöglichen eine allgemein verständliche Beschreibung und Klassifizierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngeren Wissenschaft wurden die Formationen immer weiter in Folgegruppen, auch Assoziationen genannt, untergliedert (insbesondere Kuschka ab 1970, zusammengefasst 1994 in einer Dissertation: &amp;quot;Zur Mineralisation und Minerogenie der hydrothermalen Mineralgänge des Vogtlandes, Erzgebirges und Granulitgebirges&amp;quot;, in Auszügen veröffentlicht und weiter entwickelt in Kuschka 1997, Kuschka 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem anderen vereinfachenden Ansatz folgend, wurden die hydrothermalen Ganglagerstätten nur noch in zwei grundlegende Mineralisierungstypen unterschieden. Zum einem die polymetallische Formation des Typs Kupfer-Blei-Zink-Silber-Eisen-Barium und die sogenannte Fünf-Elemente-Formation aus Silber, Wismut-Kobalt-Nickel-Arsen (Bohdalek u.a. 2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Gliederung sächsischer Hydrothermalite ==&lt;br /&gt;
[[Hydrothermalite.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(übernommen aus Kuschka 2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild von einem Gangstück ==&lt;br /&gt;
[[Baryt.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gangstück mit mehreren Abfolgen von Baryt (Schwerspat) sowie von Hämatit (Eisenerz), Manganerzen, Achat und Quarz, Felderfund bei Grünberg, Größe des Stückes 12 x 8 cm&lt;br /&gt;
Eisenmanganformation (e) nach Müller 1901&lt;br /&gt;
Eisen-barytische Formation (eba) nach Baumann 1965&lt;br /&gt;
Hämatit-Baryt Folgegruppe (hmba) nach Kuschka&lt;br /&gt;
polymetallische Formation nach Bohdalek u.a. 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Baumann, Ludwig, Freiberger Randbezirke, Freiberger Forschungsheft C 188, Freiberg, 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bohdalek, Petr. u.a., Geologie und Mineralogie des Erzgebirges, in Silberrausch und Berggeschrey, Archäologie des mittelalterlichen Bergbaus in Sachsen und Böhmen, Regina Smolnik (Hrsg.) Landesamt für Archäologie Dresden, Verlag Beier &amp;amp; Beran, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuschka, Ewald, Atlas der Hydrothermalite des Vogtlandes, des Erzgebirges und Granulitgebirges, Geoprofil Heft 7, Landesamt für Umwelt und Geologie, Freiberg, 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kuschka, Ewald, Zur Tektonik, Verbreitung und Minerogenie sächsischer hydrothermaler Mineralgänge, Geoprofil Heft 11, Landesamt für Umwelt und Geologie, Freiberg, 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Müller, Hermann, Die Erzgänge des Freiberger Bergreviers, in den Erläuterungen zur geologischen Spezialkarte des Königreiches Sachsen, Sektion Freiberg, Verlag W. Engelmann, Leipzig,  1901&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Hinweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DokuWiki-Quelle: `data/pages/gangformationen.txt`&lt;br /&gt;
* Der Text wurde automatisch aus DokuWiki-Syntax in einen MediaWiki-Entwurf uebertragen und sollte vor der Veroeffentlichung redaktionell geprueft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung in Falkenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falkenau (Flöha)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dominic</name></author>
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